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Christl Greller

Christl Greller

Meinungen über die Autorin

Die Angst und das Glück begegnen sich auf besondere Art in der Dichtung von Christl Greller... Es wird denen gegeben, die imstande sind, den Wert und die Schönheit dieser Meisterstücke zu erblicken, und sich in ihrer Geheimniswelt vergessen können.
László Tusnady (H), Lehrstuhlleiter für Deutsche Sprache und Literatur, Universität Sárospatak

Hervorragend habe ich das Poem gefunden, in dem die Poetin den Tod ihrer Freundin als Liebesakt beschreibt.
Georg Kövary (A), Autor

In unverwechselbarem, immer dem Thema angemessenem Stil führt uns Greller nicht in eine exotisch ferne, sondern sozu-sagen exotisch nahe Welt. ...Greller übt Kritik ohne Holzhammer und Tugendkeule. Das verleiht ihren Erzählungen umso tiefere und nachhaltigere Wirkung.
Wolfgang Ratz (A), Autor, Übersetzer, Rezensent

Ihre ”Sechs Hände” halte ich für das beste Gedicht des Wettbewerbs, ein Wunder, das einem als Juror nur alle 10 Jahre begegnet.
Emmerich Lang (A), Autor, Juror

In der bildlichen Gestaltung, das möchte ich betonen, sticht ihre vortreffliche künstlerische Kraft hervor.
Ihre Worte "zerfleischende lieblichkeit" bieten dazu ein prägnantes Beispiel, eine starke und klare Aussage.
Klaus Pemsel (D), Mitbegründer des Münchner Literaturbüros, Juror

Wahrlich wie auf Schmetterlingsfüßen kommen Christl Grellers Erzählungen daher, auf leisen Sohlen schleicht sich die Fantasie ins Alltägliche. Es sind sensible, unaufdringliche Texte, bemüht um die Zwischentöne in unserem Leben... Es darf etwas im Raum stehen bleiben, ein Knoten, der sich nicht auflöst, ein Ende, das offen bleibt, der Ausgang ist der Fantasie des Lesers überlassen.
Sabine E. Selzer (A), Kulturjournalistin, Rezensentin

Eine neue Frauenliteratur, in der das weinende, weibliche Prinzip den Mangel an Vollständigkeit beklagt. Eine heutige Ingeborg Bachmann.
Ildikó Balázs (H), Univ.Doz. für Deutsche Sprache und Literatur, Übersetzerin

In ihrem feinen, unprätentiösen Schreiben spielt vieles zugleich, was Literatur ausmacht: die Geschichte in der Nicht-Geschichte, die Krimi-Spannung in der Beobachtung..., der scheinbar angepeilte Plot, der sich überraschenderweise in nichts auflöst und somit zum Kunst-Plot wird.
Wolfgang Bauer (A), Autor, Träger des Österr. Staatspreises für Literatur

Christl Greller ist es in ihrem Roman bravourös gelungen, das Dilemma der ”Sandwichgeneration”, die weder von den eigenen zu alten Eltern, noch von den flügge gewordenen Kindern eine adäquate Unterstützung erwarten darf, wirklichkeitsnah und aus einem leider höchst aktuellen Blickwinkel in beklemmender Deutlichkeit zu vermitteln.
Julia Rafael (A), Generalsekretärin Österr. Schriftstellerverband

In Grellers Texten steht nicht die Handlung im Vordergrund, sondern die kritische Auseinandersetzung mit einzelnen Themen. Das geschieht vor dem Hintergrund einer skeptischen Sprachbetrachtung: "Die ganz normale Sprache, die ganz normale Verständigung ist Kunst."
Marina Rauchenbacher (A), Rezensentin Österr. BibliotheksWerk

Kennzeichnend ist eine fast zornige Scham Grellers, wenn ihr Schönes gelingt, so in dem „Liebeslied“, in dem ganz bewusst die Stimmung dreimal gebrochen wird. ...Einer Richtung zuordnen lassen sich die Gedichte Christl Grellers kaum. Aber wozu auch? Man soll sie lesen und in sich aufsteigen lassen.
Paul Wimmer (A), Germanist und Literaturkritiker


So viele Themen sind da auf unverkennbar eigensinnige Weise zu echten, dichten Perlen gereiht. Der Blick in den Spiegel hat mich besonders berührt. Die wiederholte Frage nach dem eigenen Selbst und was alles damit zusammenhängt. Und auch die mutige Stellungnahme zu zeitaktuellen Phänomenen.
Susanne Jäger (A), ORF Kultur-Redakteurin

...ist hier eine Dichterin zu entdecken, die als „Spätberufene“ den Vorteil hat, sich manchen Fehler, manche Entwicklungs-stufe zu ersparen. Sie schafft dies mit einer Ernsthaftigkeit, die sehr glaubwürdig erscheint, und mit Feinfühligkeit, dem Humus der Poesie.
Rudolf Kraus (A), Autor und Rezensent

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