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Christl Greller

Christl Greller
 
Buch: bildgebendes verfahren
 
Bildgebendes Verfahren

Gedichtband: Veränderung ist.
 
Christl Greller Gedichte
Christl Greller

Autorin

Christl Greller arbeitete in der internationalen Werbebranche, bevor sie sich 1995 dem literari-schen Schreiben zuwandte. In ihren Arbeiten thematisiert sie das Schicksalhafte, die Angst und Heimatlosigkeit des Menschen.

Christl Greller sagt über ihre Texte: "Das Wunderbare keimt schließlich überall, auch im Un-scheinbaren und im Verborgenen. Und es ist um nichts weniger wunderbar, nur weil keiner davon weiß."

Christl Greller ist eine nicht Sess-hafte, eine die nicht zu wurzeln wagt im bequemen "So ist es, so bleibt es", die sich keine Sicher-heit zugesteht - ständiger Ver-änderung bewusst. Sie lebt sozu-sagen aus dem Koffer, was ihr Lebensgefühl betrifft. Sehnsucht nach Unbekanntem reißt sie fort. Sehnsucht nach Bleibendem wird aber oft übermächtig. In der Fülle der Schicksalsbewegung sucht sie sich zu klammern an vermeint-liche Haltepunkte - einen schönen Augenblick, eine Liebe-volle Beziehung - doch immer wieder Bruch, Änderung, Verlust. Wandlung. Aufbruch. Entwick-lung. Die Unsicherheit jeglicher Zukunft ständig gegenwärtig.
Die häufig gewählte ICH-Form der Gedichte sieht Christl Greller nicht als Ausdruck ihrer Privatheit: "Jeder Mensch sagt zu sich ICH. ICH ist also der meist verbreitete Name des Menschen". Für die Dichterin mithin Synonym für Mensch schlechthin.

Im Oktober 2009 wurde ihre Erzählung "Die Französische Revolution" mit dem 1. Preis in der Kategorie Prosa beim Forum Land Literaturpreis ausgezeichnet.
Als Vorsitzender der Jury fungierte der bekannte Autor Alfred Komarek.
Die Gedichte von Christl Greller machen beunruhigend klar, dass das Leben in täglicher Veränderung auf uns zukommt.
Das Wissen, dass es Zukunft gibt, stellt für den Menschen DIE entscheidende Last dar. Es ist die crux, die er zusammen mit dem Denken auf sich genommen hat. Aus diesem Wissen speisen sich auch alle menschlichen Ängste,vor allem Verlust-ängste. Sie werden im Laufe des Lebens als immer unausweich-licher empfunden, weil keine Möglichkeit mehr für Ersatz des Verlorenen besteht. Das Wissen um Zukunft beinhaltet auch das Wissen um den unausbleiblichen Tod.
Doch selbst danach meint Christl Greller keine Ruhe zu finden, denn das körperliche Ende bedeutet für sie nicht das Ende der menschlichen Entwicklung. Unveränderlichkeit gibt es nicht. Auch die neuen Horizonte fordern das Weiterwandern. In den Gedichten von Christl Greller offenbart sich die Notwendigkeit täglichen Aufbruchs. Wenn er auch nicht immer freiwillig ist.

Meinungen über die Künstlerin

Mehr über die Autorin finden Sie auf www.greller.at




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